Vorsicht Tierheilpraktiker! - Das Buch

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Re: Vorsicht Tierheilpraktiker! - Das Buch

Beitragvon Spaky » 02.04.2010, 16:50

Hm, das mit dem "keinen Schaden anrichten" würde ich vorsichtig werten- das kann ja auch indirekt geschehen, indem eben keine adäquate Behandlung erfolgt, das Tier unnötig leidet und vielleicht stirbt.
Und gesetzlich ist man ja verpflichtet, einem Tier eine tierärztliche Behandlung zukommen zu lassen.

Ich hab (ich weiß, off topic) mal ne amüsante Studie aus ner Pferdefachzeitschrift gelesen. Es gibt ja Heilpraktiker, die Haaranalysen durchühren, d.h. man schickt Haare des Tieres ein, die Heilpraktiker analysieren sie über nen Apparat und sagen welche Krankheit das Tier hat. Das ganze funktioniert irgendwie über Strahlung, die die Haare lebender Tiere/Menschen abgeben. Die haben als Test mal die Haare eines Rosshaarbesens eingeschickt, wo man also nichts messen dürfte, und haben es als einen Wallach "Don" ausgegeben. Resultat: Don ist krank. Ist klar ;)

Noch was. Eine sogenannte Heilpraktikern, die angeblich mit Tieren sprechen kann, war mal bei nem Beistellpferd von uns (also wir haben die nicht bestellt ;)). Das Pferd hat ihr "erzählt", es hätte gern mehr Heu und Möhren. Sicher, vor allem weil es beides täglich in großen Mengen bekommt.

Mein Kommentar: es will auch ein rosa Halfter, um seine weibliche Seite zu unterstreichen.
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Re: Vorsicht Tierheilpraktiker! - Das Buch

Beitragvon Susi » 03.04.2010, 14:18

Hi ihr,

Die Empfehlung des Buches resultiert aus unserer Erfahrung.

Na ja, und andere haben eben ganz andere Erafrhungen gemacht. Aber ich verstehe, trotzdem nicht, dass man dieses Buch emphiehlt, nur weil man schlechte Erfahrungen gemacht hat. Ich finde es einfach aufgrund der Schreib- und Ausdrucksweise hochgradig einseitig und dadurch unseriös. Aber das das Empfinden von Menschen unterschiedlich ist, sieht man täglich überall.

Mit meiner Kritik an der Empfehlung dieses Buches möchte ich auch auf keinen Fall den Eindruck erwecken, man könne sich durch einen Tierheilpraktiker den Gang zum vogelkundigen Tierarzt sparen oder anstatt dessen zum Tierheilprakiker zu gehen! Um Gottes Willen, da geht man natülich zuerst hin. Aber ich finde es schade, wenn man diesen Weg völlig ausblendet.

Bist du davon hundertprozentig überzeugt? Das es keine Schaden an richten kann?

Nein, natürlich nicht, denn ich denke, dass ein Tierheilpraktiker auch helfen kann (nicht immer und auch nicht jeder). Das bedeutet, dass ich an eine Wirkung glaube und wenn man glaubt das etwas wirkt, dann kann es auch "falsch" wirken, klar. Aber wenn man glaubt, dass sie nichts bringt und das Homöopathie aufgrund der Verdünnung Quatsch ist, warum sollte man denn dann Regelungen erlassen sie nicht anwenden zu dürfen. Das wäre ja völlig unlogisch. Es war lediglich ein Versuch zu erklären, warum die Regelungen sind wie sie sind.

Schaden richten auch vemeintlich vogelkundige Ärzte durch ihre Unwissenheit an. Ich mag gar nicht darüber nachdenken, wie viele Vögel schon sterben mussten, weil sie ohne große Diagnose ein AB gespritzt haben. Da heißt es dann auch nur "Ich habe alles in meiner Macht stehende getan.". Na toll, aber mal einen Kollegen um Rat zu fragen oder einen Patienten gar weiter schicken, das macht doch leider auch kaum ein Tierarzt.

Und selbst vogelkundige Tierärzte probieren Medikamente aus, die für Vögel weder konzipiert noch getestet wurden. Da bleibt ihnen kaum etwas anderes übrig, aber schaden tut das doch auch.

In der Verantwortung für den "Schaden" ist meiner Meinung nach immer der Halter. Er allein entscheidet, was mit seinem Tier passiert oder auch nicht und wenn er sich allein auf seinen "vogelkundigen" TA verlässt und Praktiken zulässt , die seinem Tier schaden können, dann ist er meiner Meinung nach genauso verlassen, wie wenn er seinen Tierheilpraktiker alles mit seinem Tier tun lässt.

@Spaky: Tierkommunikation ist wieder ein anderes Thema.

Wie ich schon geschrieben hatte geht es mir nicht um eine pro und contra Diskussion zu Tierheilpraktikern. Das muss ohnhin jeder für sich entscheiden. Mir ging es darum, dass in einem Vogelforum dieses Buch als Empfehlung angepinnt wird, was in meinen Augen eine Hetzkampange gegen alle Tierhomöopathen ist, obwohl es durchaus eine Reihe richtiger (teils ohne Frage erschreckender) Fakten enthält.
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Re: Vorsicht Tierheilpraktiker! - Das Buch

Beitragvon value » 03.04.2010, 15:34

Susi hat geschrieben:Na ja, und andere haben eben ganz andere Erafrhungen gemacht. Aber ich verstehe, trotzdem nicht, dass man dieses Buch emphiehlt, nur weil man schlechte Erfahrungen gemacht hat.

Was heißt denn "nur weil man schlechte Erfahrungen gemacht hat"? Wenn man fünf mal schlechte Erfahrung macht ist das für mich schon ausreichend und man auch jedes mal den Einruck hat das es wirklich nur alles furchtbar viel Gelabber um nichts ist, erst recht.

Ich finde es einfach aufgrund der Schreib- und Ausdrucksweise hochgradig einseitig und dadurch unseriös. Aber das das Empfinden von Menschen unterschiedlich ist, sieht man täglich überall.

Sicher mag die Schreib- und Ausdrucksweise nicht besonders toll sein, aber mein Gott......man muss ja auch nicht so furchtbar empfindlich sein.....
Aber vermutlich habe ich damit auch keine Probleme weil ich selber öfters ziemlich direkt bin und damit auch der eine oder andere ein Problem hat.
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Re: Vorsicht Tierheilpraktiker! - Das Buch

Beitragvon value » 03.04.2010, 15:45

Spaky hat geschrieben:Ich hab (ich weiß, off topic) mal ne amüsante Studie aus ner Pferdefachzeitschrift gelesen. Es gibt ja Heilpraktiker, die Haaranalysen durchühren, d.h. man schickt Haare des Tieres ein, die Heilpraktiker analysieren sie über nen Apparat und sagen welche Krankheit das Tier hat.


Da fällt mir auch noch was ein, bei der einen wo wir waren, der haben wir dann auch noch Federn geschickt und sie wollte dann "auspendeln" was der Papagei hat, weiß aber nicht nicht mehr was dabei rausgekommen ist :)

Wir sind dann auch irgendwann nicht mehr hin, unser Geld war uns dafür einfach zu schade.
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Re: Vorsicht Tierheilpraktiker! - Das Buch

Beitragvon Susi » 04.04.2010, 13:58

Federn auspendeln? Das kenne ich gar nicht. Ich habe nur mal gelesen, dass es möglich sein soll das Geschlecht auszupendeln, aber da bin ich auch skeptisch. Aber das richtet zumindest definitiv keinen Schaden an, außer womöglich am eigenen Geldbeutel ;) .
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Re: Vorsicht Tierheilpraktiker! - Das Buch

Beitragvon Aurora » 21.04.2010, 16:08

Hallo Ihr Lieben,
beim forum durchforsten ist mir der Treat hier aufgefallenudn icih muß jetzt einfach was dazu schreiben.

Vorweg ich bin ausgebildete THP und habe mir 3 Jahre ans bein gebunden um die Ausbildung zu machen, habe selber noch zusatz seminare und workshops gemacht damit ich eben weis wovon ich spreche.
Ich muß aber auch zugeben würde man diese nicht machen kann man die Ausbildung leider vergessen. Also bin ich auch so das ich sage jemand der nur eine Ausbildung gemacht hat ohne weitergehende Seminare o.ä.zu besuchen nicht auf Tiere losgelassen werden sollte.
Man lernt da nur viel Theorie und Fachwissen und die alternativen Heilmethoden werden nur angerissen um genauer oder sich zu spezialisieren muß man alles selber noch zusätzlich machen. Was ich getan habe und auch noch immer fleißig tue.
Sicherlich auch ich kenne einige THp`s die man in der Pfeife rauchen kann gebe ich auch gerne zu nur verstehe ich auch die Behörden nicht.
Ich weis nicht wie es in anderen Bundesländern ist aber bei uns in Bayern muß das Vetamt die Praxis abnehmen und nur dann kann man eine eröffnen dafür muß man auch einige Prüfungen absolvieren beim Amtstierarzt (war bei mir so).
Also warum geben die denn die erlaubnis wenn der nix kann???? :weissnix:

Ich rege mich jedesmal auf wenn halt alle über einen kamm geschert werden.
Aber in jedem Beruf gibt es schwarze Schafe und es gibt auch mittlerweile Verbände z.B. VDT der dafür kämpft das der Beruf des THP annerkannt wird und wir eine Prüfung z.B. bei der IHK oder Ärtzekammer machen dürfen. Nur leider sind die noch dagegen.
Denn dann wäre das Thema vom Tisch. Ich würde mich da sofort prüfen lassen kein Thema.

Dazu zu sagen ob man keinen Schaden anrichten kann hmmmmm
Es gibt genug mittel in der Homöopathie die sehr schädlich sein können wenn man sie falsch nimmt oder Potenziert deswegen lese ich selber lieber nochmal nach wenn ich etwas verordne um mich abzusichern. Auch halte ich es bisher immer so das ich eng mit einem TA zusammenarbeite damit wir uns gegenseitig unterstützen können. Und von diesen ferndiagnostiken halte ich eh nix auch von einigen Heilmethoden nicht dazu bin ich zu realistisch.

So genug dazu.

Das Buch als Sachbuch :nein: da stimme ich Susi zu.
Algemein um sich evtl einzulesen und sich mit anderen Büchern zusammen eine Meinung zu bilden ja. Aber mehr nicht.

Jetzt warte ich auf die bösen Kommentare :lol:
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Re: Vorsicht Tierheilpraktiker! - Das Buch

Beitragvon Sahni » 21.04.2010, 20:52

gut mal alles von der anderen seite zu hören. habe hier bis jetzt alles still und heimlich ( 8) ) alles mitgelesen, und als ich in deiner begrüßung gelesen habe, dass du THP bist, fiel mir sofort wieder dieser threat ein. :idea: wollte dir noch den link schicken, damit du das auch ja ließt ;) , aber das ist ja jezt nicht mehr nötig :clap: :ok:


ich selbst habe nichts gegen THP, aber einige können sich einfach nur gut verkaufen, so wie die leute auf diesen esotherik-messe (oder wie auch immer das heißt). taff oder galileo oder irgentwie sowas haben mal einen test gemacht, einen leihen steine von der elbe als mystische steine aus griechenland verkaufen lassen. alle sind drauf reingefallen... :/ andere dinge gehen natürlich wirklich ("heiße-steine-therapie" oder so was...)...

so ähnlich ist das glaub ich mit den THP auch. es gibt leute, die sich damit auskennen, und wo es auch wirkt. anedere reden nur und helfen tuts nicht... :kopfschuettel:

lg,
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Re: Vorsicht Tierheilpraktiker! - Das Buch

Beitragvon Addi49 » 22.04.2010, 19:39

Sehr schön, wieder ein Tierheilpraktiker bzw. eine Tierheilpraktikerin im Forum. Hatten wir ja schon mal, den Sascha. Er hatte interessante physikalische Ansichten zu Rotlichtlampen. (viewtopic.php?f=8&t=22433&p=158139&hilit=Sinuskurve#p158139
Hat uns aber dann irgendwie verlassen.
Hallo Auroro! Du schreibst ja einiges zu deiner Ausbildung. Ich denke es wäre interessant, wenn du mehr ins Detail gehen würdest. Du schreibst von einem dreijährigen Schulbesuch bei dem überwiegend Theorie und Fachwissen vemittelt wurde und alternative Heilmethoden nur am Rande gestreift wurden. Was meinst du denn mit Theorie und Fachwissen und alternativen Heilmethoden?
Was war das für eine Schule? Welche Rechtsform hatte sie? Staatlich? Privat?
Gibt es in Bayern denn Kriterien, die jemand erfüllen muss, der eine Schule für Tierheilpraktiker eröffnen will außer dem Gewerbeschein bzw. einer Eintragung ins Handelsregister? Wer legt die Lehrpläne einer solchen Schule fest?
Welchen Umfang und Inhalt hat denn die Prüfung beim Amtstierarzt wenn man eine Tierheilpraktikerpraxis aufmachen will? Muss man den Besuch einer Schule für Tierheilpraktiker nachweisen?
Viele Grüße,

Addi49
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Re: Vorsicht Tierheilpraktiker! - Das Buch

Beitragvon Aurora » 24.04.2010, 13:51

Hallo,
also dann fange ich mal an und beantworte die vielen Fragen.

Der Unetrrichtsstoff ist dem der Human Heilpraktiker angepasst und den Püfungen angelehnt.
Fächer sind z.B. Anatomie, Blut, Physiologie, Psychologie, Pathologie, Krankheitslehre, usw.
dann noch die sondertage wo gezielt auf Dermatologie, Respirationstrakt, innere Organe, Urogenitaltrakt usw. eingegangen wird.
Dazu kommen dann noch die Krankheiten mit Symptomen und Therapieformen dazu.
Dann alle 4 Wochen ein Praktikumstag der genau das vorher besprochene behandelt hat.
Ich hatte das Glück das ich in diesen Fächern einen TA und einen Professor der Uni München als Dozenten hatte, dadurch war ich mir auch sicher das die wissen wovon die reden ;)

Zum Thema alternnativ haben wir halt alle gängigen Methoden erklärt und gezeigt bekommen wie
- Magnetfeld
- Edelstein
- Moxen
- Auralesen
- Homöopathie
- Osteopathie
- Phytotherapie
- Verhaltentherapie
- Tierkommunikation
- Neuraltherapie
und noch einiges mehr.
Einiges wie ich schon schrieb wende ich aber ganz bewußt nicht an da ich selber davon nicht überzeugt bin.
Jedenfalls habe ich eine 150 Multiple Choice Fragenprüfung, eine Praktische Prüfung und dann noch die Facharbeit schreiben / machen müssen. Diese Prüfungen liefen bei mir über den VDT (Verband der Tierheilpraktiker) nur dadurch habe ich mein Zertifikat bekommen. Wenn es ohne Verband läuft bekommt man kein Zertifikat.

Zur Schule ist zu sagen das es eine in ganz Deutschland vertretene Heilpraktiker Schule ist, die halt verschiedene Bereiche ausbildet.
Was man zur Eröffnung einer solchen Schule braucht kann ich leider nicht sagen, da habe ich mir keine GEdanken drüber gemacht. Ich weis nur das die Dozenten Tierärzte, Uni Profesoren, Heilpraktiker, Osteopathen, Chirupraktiker usw. sind die mindestens 2 Jahre Erfahrung im Beruf haben müssen. Aber mehr weis ich da leider auch nicht drüber.
Schule kann ich gerne per Pn senden wer interesse hat. Aber es gibt eine vielzahl solcher SChulen und man sollte sich da vorher schon ne Probestunde erlauben um zusehen wie die sind.
Ich muß auch sagen das ich ohne meine ganzen Zusätzlichen Seminare und Workshops selber das Gefühl gehabt hätte das ich nicht an TIere will. Denn man lernt alles nur recht oberflächlich und es sind leider nicht alle Dozenten bereit so ne Art Zwischenabfrage des Wissens zu machen. Leider :(
Ich gebe auch offen und ehrlich zu das ich nicht alle Tiere behandel. Ich hatte in der Ausbildung auch Pferd dabei würde mich aber nie an einem "vergreifen" denn dafür kenne ich mich damit zu wenig aus weil sie mich einfach nicht interessieren.
Das sage ich auch wenn mich jemand anruft und ne Behandlung will da verweise ich an Fachkundighe Kollegen die evtl auch selber Pferde haben.
Dafür mache ich lieber meine paar Tiere richtig und BIlde mich da weiter.

Addi49 hat geschrieben:Welchen Umfang und Inhalt hat denn die Prüfung beim Amtstierarzt wenn man eine Tierheilpraktikerpraxis aufmachen will? Muss man den Besuch einer Schule für Tierheilpraktiker nachweisen?

Also dazu kann ich sagen das bei uns hier jeder Landkreis andere BEstimmungen hat was einer Praxiseröffnung betrifft.
Einige bestimmen bis ins Detail was man machen darf und welche Einrichtung und Räume vorhanden sein müssen , dürfen.
Im LK BT in dem ich wohne kommt der Amtstierarzt und schaut sich wenn man eine mobile Praxis hat das Auto an und auch den Lagerraum zuhause. Hat man einen festen Standort nimmt er die komplette Praxis ab.
Dann muß ich mein Zertifikat der Schule und den Praktikumsnachweis vorlegen. Als letztes kommt dann ein 3-5 Std. Gespräch in dem der Vetamts Arzt sämtliche Rechtliche und Krankeitsbezogene sowie Behandlungsmaßnahmen erfragt und sich ein Bilod von seinem Gegenüber macht.
Es waren bei mir genau 350 Fragen die ich beantworten mußte. War was unklar hat er nachgehackt.
Erst danach und ca. 2 Wochen später habe ich bescheid bekommen das ich eine Praxis eröffnen kann und mit diesem Schreiben konnte ich dann mein Gewerbe anmelden.

So Hoffe nix vergessen zu haben und alle Fragen beantwortet.
Sollten noch fragen sein her damit.
winke winke :winkend:
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Re: Vorsicht Tierheilpraktiker! - Das Buch

Beitragvon Aurora » 24.04.2010, 14:11

Addi49 hat geschrieben:Sehr schön, wieder ein Tierheilpraktiker bzw. eine Tierheilpraktikerin im Forum. Hatten wir ja schon mal, den Sascha. Er hatte interessante physikalische Ansichten zu Rotlichtlampen. (viewtopic.php?f=8&t=22433&p=158139&hilit=Sinuskurve#p158139
Hat uns aber dann irgendwie verlassen.


Hallo Addi49
habe mir den Treat durchgelesen. Schade das der Sascha nicht mehr hier on ist den hätte ich gerne kennen gelernt somal der aus meiner Ecke hier kommt. Mich wundert es nur wie der so ne Std. Sätze her bekommt ???? :weissnix:
Davon kann ich träume.
Hat noch jemand den seine HP Adresse?? Denn in dem Traet schreibt jemand das er eine hatte und keine Referenzen. Hmmm
wäre echt interessant so jemanden kennen zu lernen und dem auf den Zahn zu fühlen. Naja.

Bis denn
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Re: Vorsicht Tierheilpraktiker! - Das Buch

Beitragvon Addi49 » 25.04.2010, 08:27

Hallo Mona!
Der Sascha hatte diese Stundensätze nicht als Tierheilpraktiker. Er war so eine Art Universalberater für Vermögenssachen (wenn ich mich richtig erinnere). Ich habe damals mal seine Homepage besucht und war beeindruckt von seinem dort aufgeführten Werdegang. Nach eigenen Angaben hat er in zwei oder drei Jahren eine so umfangreiche Ausbildung absolviert, da hätten andere über 10 Jahre für gebraucht. Naja, Papier ist ja geduldig und Computer sind es wohl auch.
Viele Grüße,

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Re: Vorsicht Tierheilpraktiker! - Das Buch

Beitragvon Aurora » 25.04.2010, 14:01

HI,
achso und ich dachte schon als THP :lol:
Denn dann muß ich was falsch machen ;)
Aber naja jeder wie er meint und Papier ist echt geduldig.

LG
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Re: Vorsicht Tierheilpraktiker! - Das Buch

Beitragvon Charlotte » 10.05.2010, 18:59

Mit diesem ganzen esoterischen Kram wird ordentlich Schindluder getrieben, bei Mensch und Tier, weiß das aus Erfahrung und hab ordentlich Lehrgeld gezahlt !
Seelisch und am Geldbeutel ! :evil:
Die Liebe lebt von liebenswerten Kleinigkeiten.
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Re: Vorsicht Tierheilpraktiker! - Das Buch

Beitragvon Addi49 » 12.05.2010, 08:20

Bei Wiki findet man einen Beitrag über Homöopathie, der Anfang Mai überarbeitet wurde und damit wohl den aktuellen Erkenntnisstand wiedergibt. Ich halte ihn für sehr sachlich und fundiert und man sollte sich die Mühe machen und die rund 25 Seiten lesen bevor man einen Vogel mit "Glaubulis" behandelt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Homoeopathie

Ich frage mich auch, wie Samuel Hahnemann wohl heute zu seiner Lehre stehen würde. Für die damalige Zeit hat er ja durchaus wissenschaftlich gearbeitet.
Viele Grüße,

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Re: Vorsicht Tierheilpraktiker! - Das Buch

Beitragvon Kristin » 12.05.2010, 18:41

Hallo zusammen

Ich will nicht alles schön reden, es gibt bestimmt grosse Lücken im bereich Tierheilpraktiker, aber der "Rundumschlag", wie in diesem Buch, ist nicht gerechtfertigt.

Ich habe eine Ausbildung als Tierhomöopathin gemacht - 3 Jahre. Schulmedizinisch wurden wir auch unterrrichtet, nicht nur in Homöopathie. Ich würde z.B. auch nicht in einem schwierigen Fall, oder wo die Diagnose sehr wichtig ist, eine Behandung ohne Diagnose vom TA durchführen.
Ich bilde mich z. B. auch bei einer Humanhomöopathin weiter, dort dauert die Ausbildung wieder 3 Jahre. Immerhin haben die Humanhomöopathen (Heilpraktiker) eine Zulassung um Menschen zu behandeln! (Sind die dann genau so schlecht? Ist da Homöopathie auch nur Mist?)

Ich habe mich auch nur mit einer Therapieform befasst, da diese sehr aufwendig ist und ich diese sehr sorgfälltig lernen wollte.

Es gibt bestimmt grosse Unterschiede in Ausbildung, Therapieform etc. leider auch keine Reglung der Bezeichnung Tierheilpraktiker (wobei letzteres schon gefordert wurde, aber abgelehnt!), aber alles schlecht ist bestimmt nicht...

Und letztendlich bleibt es jedem überlassen zu entscheiden, wo er sein Tier behandeln lässt...

Die Empfehlungen in Foren und die ganzen Komplexmittel haben übrigens absolut nicht mit klassischer homöopathie zu tun. Die meisten Empfehlungen sind auch abzulehnen, da meist gegen die Regeln der Homöopathie, oft dem Tier gar nicht helfen, je nach Empfehlung sogar chaden können. Leider werden diese in Foren aber immer wieder verteilt.
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Re: Vorsicht Tierheilpraktiker! - Das Buch

Beitragvon Addi49 » 14.05.2010, 19:20

Ich frage mich, wann ich mit einem Vogel der Krankheitssymptome zeigt zu einem Tierheilpraktiker gehen sollte und was das für ein Tierheilpraktiker sein müßte.
Bei Tierärzten erwarte ich eine Spezialausbildung für Vögel und eigentlich, dass der Arzt nur Vögel (Ziervögel, kein Wirtschaftsgeflügel) behandelt. Ich denke es ist nicht möglich, von der Maus bis zur Dogge alle Säugetiere, Vögel und Reptilien und vielleicht auch noch Fische sachkundig zu behandeln, alle Organe inkl. Röntgen und Narkose.
Es müßte also auch ein auf Vögel spezialisierter Tierheilpraktiker sein. Und bei welchen Symptomen könnte man ihn aufsuchen? Bei einem Hirntrauma nach einem Aufprall an einem Fenster. Bei Verdacht auf einen Knochenbruch nach einem Nightfright? Bei Verdacht auf eine Bindehautentzündung (wobei auch immer Psittakose vorliegen könnte)? Bei akuter Atemnot? Bei Lähmungserscheinungen in den Beinen? Beim Auswürgen und Fortschleudern von Futter und Schleim? Bei einem Sohlenballengeschwür? Bei Kotveränderungen (weißer Kot, gelber Kot, Blut im Kot, Diarrhoe)? Bei Legenot? Zubildungen am Körper? Bei akuter Schwermetallvergiftung?
Eher doch wohl nicht. Wozu braucht man also Tierheilpraktiker?
Viele Grüße,

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Re: Vorsicht Tierheilpraktiker! - Das Buch

Beitragvon Spaky » 15.05.2010, 00:47

Das Studium der Tiermedizin ist 5-jährig und hammerhart; dazu kommt anschließend die mehrjährige Zusatzausbildung zum Fachtierarzt für Ziervögel. Das erfordert zahlreiche Fallbeispiele und Operationen, die man am Tier selbstständig durchgeführt hat und nachweisen muss, sowie eine umfangreiche Prüfung.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Homöopathen Ausbildung, selbst wenn sie 3-jährig ist, einer echten Ausbildung enspricht, die ganzjährig, und nicht nur in Form von WE-Kursen stattfindet. Ich will gar nicht mal sagen, dass man hierbei Grundkenntnisse über Anatomie, Physiologie und Pathologie gewinnen kann- aber ganz ehrlich, das hab ich als Biologe auch, und deshalb behandel ich noch lange nicht Mensch oder Tier.

Ich finde es ok, wenn ein echter Tierarzt sich zusätzlich im Bereich alternativer Medikamente weiterbildet, auch, wenn Homöopathen mit Ärzten zusammenarbeiten. Aber Addi hat das schon sehr gut ausgedrückt- die meisten Erkrankungen bei Tieren, insbesondere bei Vögeln sind akut- und da hilft Homöopathie nicht weiter.

Mich als Naturwissenschaftler stören zusätzlich die zweifelhaften Methoden, deren Wirksamkeit nicht im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen nachgewiesen werden können.
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